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Geschäftsmodelle: Aufbau, Typen und strategische Bedeutung für ICT

ICT-Strategie1 Min Lesezeit

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert erzeugt, liefert und monetarisiert. Für ICT-Manager ist das Verständnis von Geschäftsmodellen entscheidend, um ICT strategisch zu positionieren und als Werttreiber zu gestalten.

Vier Dimensionen des Geschäftsmodells

Geschäftsmodelle
Aufbau, Typen, BMC und ICT-Rolle
Dimension Inhalt
Aufbau Wertangebot, Kundensegmente, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartnerschaften, Kostenstruktur
Subscription Wiederkehrende Zahlungen für fortlaufenden Zugang (SaaS, Streaming)
Plattform Vermittlung zwischen zwei Gruppen; Netzwerkeffekte (Marktplätze, App-Stores)
Freemium Basiszugang kostenlos; Premium-Features kostenpflichtig (viele B2B-SaaS-Tools)

Business Model Canvas

Das Business Model Canvas (Osterwalder & Pigneur) strukturiert Geschäftsmodelle in 9 Bausteine auf einer einseitigen Vorlage. Die rechte Seite (Kundensicht) fragt: Für wen schaffen wir Wert? Die linke Seite (Betriebssicht) fragt: Wie schaffen wir diesen Wert effizient? ICT-Investitionen lassen sich direkt auf BMC-Felder mappen – und so strategisch begründen.

Fazit

ICT-Manager, die Geschäftsmodelle verstehen, sprechen die Sprache des Business. Das ermöglicht wertorientierte ICT-Strategie statt technologiezentrierter IT-Planung.

Weiterführend: Value Proposition | ICT als Treiber

Quellen

  • Osterwalder, A. & Pigneur, Y. (2010). Business Model Generation. Wiley.
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