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Führungsstile nach Lewin: historische Typen mit Grenzen

Change Management1 Min Lesezeit

Lewin, Lippitt und White untersuchten 1939 Gruppen von Kindern unter unterschiedlichen Leitungsformen. Die Begriffe autoritär, demokratisch und Laissez-faire wurden einflussreich, sind aber keine vollständige Typologie moderner Führung.

Lewin: Drei idealtypische Formen

Autoritäre Führung bündelt Entscheidungen. Demokratische Führung beteiligt die Gruppe. Laissez-faire greift wenig steuernd ein. Reale Führung kombiniert Verhalten und wird durch Aufgabe, Macht, Kompetenz, Zeitdruck und institutionellen Rahmen beeinflusst.

Fachgrafik mit Drei idealtypische Formen, Keine einfache Situationsformel.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Führungsstile nach Lewin: historische Typen mit Grenzen» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Keine einfache Situationsformel

«Krise gleich autoritär» oder «kompetentes Team gleich Laissez-faire» ist zu grob. Zeitkritische Entscheide benötigen Klarheit, aber weiterhin Fachwissen und Rückmeldung. Hersey und Blanchards Reifegradmodell ist ein populärer Praxisansatz, dessen empirische Grundlage begrenzt diskutiert wird.

Kommunikationspsychologie vertieft Wirkung und Deutung. Rollen im Change klärt formale Verantwortung.

Quellen und Literatur

  • Lewin, K., Lippitt, R. & White, R. K. (1939). Patterns of aggressive behavior. Journal of Social Psychology, 10(2), 271–299.
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