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Commitment im Change: Vereinbarung statt Bekenntnis

Change Management1 Min Lesezeit

Commitment kann Unterstützung, aktive Mitwirkung oder eine konkrete Verpflichtung bedeuten. Diese Formen werden ausdrücklich unterschieden. Zustimmung in einem Meeting beweist weder innere Überzeugung noch spätere Handlungsfähigkeit.

konkrete Verpflichtung: Verbindlichkeit konkret machen

Eine Vereinbarung nennt Ziel, Beitrag, Entscheidungsspielraum, Ressourcen, Frist und Umgang mit Hindernissen. Beteiligte müssen widersprechen und Grenzen benennen können. Unter formaler Macht ist scheinbares Commitment besonders vorsichtig zu interpretieren.

konkrete Verpflichtung: Fachgrafik mit Verbindlichkeit konkret machen, Keine universelle Commitment-Kurve.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Commitment im Change: Vereinbarung statt Bekenntnis» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Keine universelle Commitment-Kurve

Die Ausgangsfassung beschreibt Initialbegeisterung, Ernüchterung, Resignation oder Erneuerung und Stabilisierung als typische Kurve. Reaktionen verlaufen jedoch unterschiedlich und nicht zwingend in dieser Reihenfolge. Check-ins dienen dazu, Bedingungen und Probleme zu verstehen, nicht Stimmung zu steuern.

Rollen im Change klären Verantwortungen. Die Kommunikationsprinzipien unterstützen offene Vereinbarungen.

Quellen und Literatur

  • Herscovitch, L. & Meyer, J. P. (2002). Commitment to organizational change. Journal of Applied Psychology, 87(3), 474–487.
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