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Change Management in der ICT: Arbeit und Technologie verbinden

Change Management1 Min Lesezeit

ICT-Vorhaben verändern häufig Prozesse, Rollen, Entscheidungen und Zusammenarbeit. Change Management behandelt diese Auswirkungen gemeinsam mit Produkt-, Projekt- und Linienarbeit. Es ist nicht die nachgelagerte Aufgabe, Akzeptanz für eine fertige Lösung zu erzeugen.

Change Management ICT: Vier verbundene Dimensionen

Ziel und Nutzen schaffen Orientierung. Beteiligung bringt Wissen und Interessen ein. Fähigkeiten, Prozesse und Unterstützung ermöglichen neue Arbeit. Führung und Governance entscheiden Prioritäten, Konflikte und Ressourcen.

Change Management ICT: Fachgrafik mit Vier verbundene Dimensionen, 70-Prozent-Mythos entfernen.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Change Management in der ICT: Arbeit und Technologie verbinden» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

70-Prozent-Mythos entfernen

Die oft wiederholte Aussage, 70 Prozent aller Veränderungen scheiterten, ist keine belastbare allgemeine Statistik. Erfolg wird unterschiedlich definiert, und die McKinsey-Zuschreibung wird häufig ohne überprüfbare Grundgesamtheit verwendet.

Kotters acht Schritte können als Checkliste von Dringlichkeit bis Verankerung dienen, sind aber kein zwingend linearer Ablauf. Change-Arbeit kann ein eigener Workstream sein oder integriert erfolgen. Führungsrollen klären Ebenen. Stakeholder-Management vertieft Beziehungen.

Quellen und Literatur

  • Kotter, J. P. (1996). Leading Change. Harvard Business School Press.
  • Hughes, M. (2011). Do 70 per cent of all organizational change initiatives really fail? Journal of Change Management, 11(4), 451–464.
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