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Lebenszyklus einer Organisation: Muster statt Naturgesetz

Change Management1 Min Lesezeit

Lebenszyklusmodelle beschreiben typische Spannungen zwischen Wachstum, Struktur, Koordination und Erneuerung. Organisationen «altern» jedoch nicht wie biologische Wesen, und sie durchlaufen Phasen nicht zwingend in gleicher Reihenfolge.

Spannungen zwischen Wachstum: Vier mögliche Situationen

Gründung verlangt häufig Orientierung und Überleben. Wachstum erzeugt Koordinations- und Führungsbedarf. Reife kann Skalierung und Verlässlichkeit stärken. Erneuerung kann Geschäftsmodell, Struktur oder Fähigkeiten betreffen. In grossen Organisationen bestehen mehrere Situationen gleichzeitig.

Spannungen zwischen Wachstum: Fachgrafik mit Vier mögliche Situationen, Change-Bedarf konkret erheben.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Lebenszyklus einer Organisation: Muster statt Naturgesetz» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Change-Bedarf konkret erheben

Auch in einer Gründung braucht Veränderung Aufmerksamkeit; hohe Dynamik ersetzt kein Management. Reife bedeutet nicht automatisch Trägheit, und externe Impulse sind nicht grundsätzlich stärker als interne. Das Modell dient dazu, Hypothesen zu stellen und nicht Diagnosen vorwegzunehmen.

Veränderungsbereitschaft vertieft konkrete Bedingungen. Die Veränderungstreiber untersuchen Ursachen.

Quellen und Literatur

  • Greiner, L. E. (1998). Evolution and revolution as organizations grow. Harvard Business Review, 76(3), 55–68.
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