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Verbale Kommunikation: Gesprächsformen bewusst einsetzen

Change Management1 Min Lesezeit

Ein Monolog eignet sich für eine klare Mitteilung, ein Dialog für gegenseitiges Verstehen, eine Diskussion für Argumente und eine Moderation für einen strukturierten Gruppenprozess. Keine Form ist grundsätzlich überlegen.

Gesprächsformen: Zweck vor Format

Eine Entscheidung kann zuerst erklärt und danach im Dialog besprochen werden. Eine offene Diskussion ist ungeeignet, wenn der Entscheidungsspielraum bereits geschlossen ist. Moderation strukturiert den Prozess, garantiert aber kein gutes Ergebnis.

Fachgrafik mit Zweck vor Format, Aktives Zuhören ohne Technikritual.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Verbale Kommunikation: Gesprächsformen bewusst einsetzen» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Aktives Zuhören ohne Technikritual

Paraphrasieren, offene Fragen und das Benennen wahrgenommener Gefühle können Verständnis prüfen. Gefühle werden als Vermutung formuliert. Die Aussage, gehörte Mitarbeitende seien «deutlich veränderungsbereiter», wird ohne passende Evidenz nicht verallgemeinert.

Die Kommunikationsprinzipien vertiefen schwierige Situationen. Gespräche strukturieren ordnet Vorbereitung und Abschluss.

Quellen und Literatur

  • Rogers, C. R. & Farson, R. E. (1957). Active Listening. Industrial Relations Center, University of Chicago.
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