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Markowitz-Prinzipien im ICT-Portfolio: Risiko, Rendite und Portfolio-Balance

Portfolio-Management1 Min Lesezeit

Harry Markowitzs moderne Portfolio-Theorie – entwickelt für Finanzportfolios – liefert auch für ICT-Projektportfolios wertvolle Einsichten: Diversifikation, Effizienzgrenze und die Bedeutung von Korrelationen.

Markowitz-Prinzipien im ICT-Portfolio: Vier Markowitz-Prinzipien im ICT-Kontext

Markowitz ICT Portfolio
Portfolio-Theorie, Effizienzgrenze, Korrelation und ICT-Anwendung
Prinzip Finanzen ICT-Übertragung
Diversifikation Verschiedene Anlageklassen reduzieren Gesamtrisiko Mix aus sicheren/riskanten, kurz/langfristigen Projekten reduziert Portfolio-Risiko
Effizienzgrenze Portfolio auf der Effizienzgrenze: maximale Rendite bei gegebenem Risiko Optimale Portfolio-Zusammensetzung: maximaler strategischer Wert bei akzeptablem Risiko
Korrelation Negativ korrelierte Assets senken Portfoliorisiko besonders stark Projekte in verschiedenen Business Units mit verschiedenen Technologien sind weniger korreliert
Gesamtportfolio Portfoliorisiko ≠ Summe der Einzelrisiken Gesamtrisiko des ICT-Portfolios ist geringer als Summe aller Projektrisiken, wenn gut diversifiziert

Fachgrafik mit Diversifikation, Effizienzgrenze, Korrelation, Gesamtportfolio.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Markowitz-Prinzipien im ICT-Portfolio: Risiko, Rendite und Portfolio-Balance» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Praktische Implikationen

Für das ICT-Portfolio: Nicht alle Projekte hohem Risiko aussetzen (z.B. nur neue, unerprobte Technologien). Balance zwischen: Kurzfristig (Effizienz, schneller ROI) und langfristig (Innovation, strategisch). Kerngeschäft-nahen und neuen Bereichen. Intern entwickelten und marktverfügbaren Lösungen. Ein gut diversifiziertes ICT-Portfolio übersteht individuelle Projektfehler ohne strategischen Schaden.

Fazit

Markowitz hat für Finanzportfolios einen Nobelpreis erhalten – seine Prinzipien sind direkt auf ICT-Portfolios übertragbar. Wer Portfolio-Balance systematisch managt, reduziert Risiko ohne Renditeeinbusse.

Weiterführend: Bewertungsdimensionen | Bewertungsstrategien

Quellen

  • Markowitz, H. (1952). Portfolio Selection. The Journal of Finance, 7(1), 77–91.
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