Führungsgespräche unterscheiden sich in Zweck und möglichen Folgen. Ein Feedbackgespräch, ein periodischer Austausch und eine formelle Beurteilung dürfen nicht unbemerkt vermischt werden.
Konkretes Verhalten besprechen
Eine Beobachtung wird von Interpretation getrennt. Die Führungskraft beschreibt Auswirkungen, hört die Perspektive der anderen Person und klärt Erwartungen sowie Unterstützung. Vereinbarungen werden angemessen dokumentiert.

Fairness und Kontext
«Dreimal die Deadline nicht eingehalten» ist erst aussagekräftig, wenn Termine, Verantwortung und Hindernisse geklärt sind. Kritik findet vertraulich und zeitnah genug statt, damit Reaktion möglich bleibt. Je nach arbeitsrechtlicher Bedeutung gelten zusätzliche Prozesse und Anhörungsrechte.
Die Aussage, die meisten Führungskräfte warteten zu lange, wird ohne Studie nicht übernommen. Gespräche strukturieren liefert den Rahmen. Kommunikationsprinzipien vertiefen schwierige Botschaften.
Quellen und Literatur
- Stone, D., Patton, B. & Heen, S. (2010). Difficult Conversations (2nd ed.). Penguin.


