Zum Inhalt
Home » SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken systematisch erfassen

SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken systematisch erfassen

ICT-Strategie1 Min Lesezeit

Die SWOT-Analyse ist eines der meistgenutzten Strategieinstrumente – und eines der häufigsten falsch angewendeten. Richtig eingesetzt ist sie ein mächtiges Instrument zur Strategieableitung.

Die SWOT-Analyse: interne und externe Faktoren strukturiert bewerten.
Die SWOT-Analyse: interne und externe Faktoren strukturiert bewerten.

SWOT: Vier Felder

SWOT-Analyse
Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
Quadrant Beschreibung Beispiele ICT
Stärken (S) Interne Vorteile und Fähigkeiten Starkes DevOps-Team, eigene Cloud-Infrastruktur
Schwächen (W) Interne Defizite und Lücken Hohe technische Schulden, Fachkräftemangel
Chancen (O) Externe Möglichkeiten und Trends Cloud-Migration, KI-Automatisierung, neue Regulierungen
Risiken (T) Externe Bedrohungen und Risiken Cyberangriffe, Technologieveralterung, Lieferantenkonzentration

Von SWOT zu Strategien: TOWS-Matrix

Die TOWS-Matrix kombiniert SWOT-Felder zu konkreten Strategien: SO (Stärken × Chancen): Chancen mit Stärken nutzen. ST (Stärken × Risiken): Stärken einsetzen, um Risiken abzumildern. WO (Schwächen × Chancen): Schwächen durch Chancen überwinden. WT (Schwächen × Risiken): Schwächen minimieren, um Risiken zu vermeiden. Erst die Kombination macht SWOT zu einem Strategieinstrument statt einer Bestandsaufnahme.

Fazit

SWOT ist Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Die eigentliche Arbeit liegt in der Ableitung von Stossrichtungen aus der Matrix – und in der ehrlichen Bewertung von Stärken und Schwächen.

Weiterführend: PESTLE-Analyse | Strategieentwicklung

Quellen

  • Weihrich, H. (1982). The TOWS matrix. Long Range Planning, 15(2), 54–66.
Artikel:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert