
Nicht jeder Stress ist schädlich. Eustress treibt uns an – Distress zehrt uns aus. Stressmanagement beginnt damit, den Unterschied zu erkennen und die eigenen Reaktionsmuster zu kennen.
Stress: Vier Dimensionen

| Dimension | Inhalt |
|---|---|
| Eustress | Positiver Aktivierungsstress: motivierend, leistungsfördernd, zeitlich begrenzt |
| Distress | Negativer Dauerstress: erschöpfend, gesundheitsschädigend, chronisch |
| Stresserkennung | Körperliche Signale (Verspannungen, Schlafstörungen), mentale Signale (Konzentrationsprobleme, Gereiztheit) |
| Bewältigung | Regeneration, regelmässige Bewegung, Prioritätensetzung, soziale Unterstützung, Profihilfe bei Bedarf |
Stressoren identifizieren
Externe Stressoren: Zeitdruck, Konflikte, Unsicherheit, Lärm. Interne Stressoren: Perfektionismus, Kontrollbedürfnis, negative Selbstgespräche, unrealistische Erwartungen. Die wirksamsten Massnahmen adressieren interne Stressoren – denn Aussenbedingungen lassen sich oft nicht vollständig kontrollieren.
Fazit
Stressmanagement ist keine Schwäche – es ist professionelle Selbstführung. Führungskräfte, die den eigenen Stress managen, führen besser, treffen bessere Entscheide und sind langfristig leistungsfähiger.
Weiterführend: Tagesleistungskurve | Arbeitsverhalten analysieren
Quellen
- Lazarus, R.S. & Folkman, S. (1984). Stress, Appraisal, and Coping. Springer.


