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Stressmanagement: Eustress, Distress und wirksame Bewältigungsstrategien

Selbstmanagement1 Min Lesezeit

Nicht jeder Stress ist schädlich. Eustress treibt uns an – Distress zehrt uns aus. Stressmanagement beginnt damit, den Unterschied zu erkennen und die eigenen Reaktionsmuster zu kennen.

Stress: Vier Dimensionen

Stressmanagement
Eustress, Distress, Erkennung und Bewältigung
Dimension Inhalt
Eustress Positiver Aktivierungsstress: motivierend, leistungsfördernd, zeitlich begrenzt
Distress Negativer Dauerstress: erschöpfend, gesundheitsschädigend, chronisch
Stresserkennung Körperliche Signale (Verspannungen, Schlafstörungen), mentale Signale (Konzentrationsprobleme, Gereiztheit)
Bewältigung Regeneration, regelmässige Bewegung, Prioritätensetzung, soziale Unterstützung, Profihilfe bei Bedarf

Stressoren identifizieren

Externe Stressoren: Zeitdruck, Konflikte, Unsicherheit, Lärm. Interne Stressoren: Perfektionismus, Kontrollbedürfnis, negative Selbstgespräche, unrealistische Erwartungen. Die wirksamsten Massnahmen adressieren interne Stressoren – denn Aussenbedingungen lassen sich oft nicht vollständig kontrollieren.

Fazit

Stressmanagement ist keine Schwäche – es ist professionelle Selbstführung. Führungskräfte, die den eigenen Stress managen, führen besser, treffen bessere Entscheide und sind langfristig leistungsfähiger.

Weiterführend: Tagesleistungskurve | Arbeitsverhalten analysieren

Quellen

  • Lazarus, R.S. & Folkman, S. (1984). Stress, Appraisal, and Coping. Springer.
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