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Tagesleistungskurve: Biorhythmus und Chronotyp im Arbeitsalltag nutzen

Selbstmanagement1 Min Lesezeit

Produktivität ist keine Frage des Willens, sondern des Timings. Wer die eigene Tagesleistungskurve kennt und Aufgaben nach Energie ausrichtet, arbeitet effektiver – ohne mehr Zeit zu investieren.

Die drei Phasen der Tagesleistungskurve

Tagesleistungskurve
Leistungshoch, Tief, zweites Hoch und Chronotyp
Phase Typische Zeit Geeignete Aufgaben
Erstes Leistungshoch 8–12 Uhr Analytisches Arbeiten, komplexe Entscheide, tiefes Denken, Schreiben
Leistungstief 12–15 Uhr Routineaufgaben, E-Mails, administrative Tätigkeiten, kurze Pause
Zweites Leistungshoch 15–18 Uhr Kreative Arbeit, Meetings, Kommunikation, Brainstorming

Fachgrafik mit Erstes Leistungshoch, Leistungstief, Zweites Leistungshoch.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Tagesleistungskurve: Biorhythmus und Chronotyp im Arbeitsalltag nutzen» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Chronotyp: Lerche oder Eule?

Nicht alle Menschen haben dieselbe Kurve. Lerchen (Frühtypen): Leistungshoch früh morgens; abends früh müde. Eulen (Spättypen): Anlaufzeit am Morgen; Leistungshoch später und abends. Wer seinen Chronotyp kennt, kann – sofern der Arbeitsrahmen es erlaubt – Termine und Aufgaben entsprechend planen.

Fazit

Den richtigen Moment für die richtige Aufgabe zu wählen, ist eine der wirksamsten Produktivitätsmassnahmen – und kostet nichts. Tagesplan nach Energie, nicht nach Zeitstempel.

Weiterführend: Stressmanagement | ALPEN-Methode

Quellen

  • Pink, D.H. (2018). When: The Scientific Secrets of Perfect Timing. Riverhead Books.
Artikel:

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