Kreativität ist kein Talent, das man hat oder nicht hat – sie ist eine Fähigkeit, die durch die richtigen Techniken und Rahmenbedingungen systematisch gefördert werden kann.
Drei Denkstile und passende Techniken

| Denkstil | Definition | Techniken |
|---|---|---|
| Divergentes Denken | Möglichst viele verschiedene Ideen generieren | Brainstorming, Brainwriting, Methode 635, SCAMPER |
| Laterales Denken | Querdenkend; gewohnte Denkmuster bewusst verlassen | Kopfstandtechnik, Sechs Denkhüte, Zufallseingaben |
| Analoges Denken | Lösungen aus anderen Bereichen oder Disziplinen übertragen | Bionic Design, TRIZ, Designthinking |

Konvergentes Denken: der zweite Schritt
Alle Kreativitätstechniken erzeugen zunächst Rohmaterial. Der zweite Schritt ist konvergentes Denken: die besten Ideen auswählen, weiterentwickeln und konkretisieren. Ohne Konvergenz bleibt Kreativität unproduktiv. Typische Konvergenztechnik: Dot-Voting, Entscheidungsmatrix, PMI.
Fazit
Die beste Kreativitätstechnik ist die, die regelmässig angewendet wird. Kreative Routinen – auch kurze (10–15 Minuten) – entwickeln Kreativität als Muskel.
Weiterführend: Brainstorming | SCAMPER
Quellen
- de Bono, E. (1970). Lateral Thinking. Harper & Row.


