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Technologie-Roadmap: Entscheidungen über die Zeit verbinden

ICT-Manager2 Min Lesezeit

Eine Technologie-Roadmap stellt Beziehungen zwischen Geschäftszielen, benötigten Fähigkeiten, technologischen Optionen und zeitlichen Entscheidungen dar. Sie schafft eine gemeinsame Sicht, ohne eine unsichere Zukunft als Detailplan auszugeben.

Vier Ebenen verbinden

Ebene Inhalt
Bedarf und Wirkung Welche Entwicklungen, Ziele oder Probleme verlangen eine Fähigkeit?
Fähigkeiten und Leistungen Was muss die Organisation künftig können oder anbieten?
Technologie und Architektur Welche Plattformen, Standards oder Experimente unterstützen dies?
Ressourcen und Entscheide Welche Kompetenzen, Budgets, Abhängigkeiten und Entscheidungspunkte sind nötig?

Zeithorizonte können als «jetzt», «als Nächstes» und «später» oder mit konkreten Perioden dargestellt werden. Die Wahl hängt von Unsicherheit und Planungsbedarf ab.

Fachgrafik mit Bedarf und Wirkung, Fähigkeiten und Leistungen, Technologie und Architektur, Ressourcen und Entscheide.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Technologie-Roadmap: Entscheidungen über die Zeit verbinden» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Roadmap als Hypothese pflegen

Eine Roadmap wird wertlos, wenn sie zu viele unpriorisierte Technologien enthält oder vom Portfolio und Budget getrennt bleibt. Jeder Eintrag braucht eine Begründung, einen verantwortlichen nächsten Schritt und bei hoher Unsicherheit eine zu prüfende Annahme.

Überprüfungen folgen relevanten neuen Erkenntnissen, Abhängigkeiten und Entscheidfenstern. Ein pauschaler monatlicher oder quartalsweiser Rhythmus ist nicht erforderlich. Die Technologiefrüherkennung liefert Signale; Strategic Foresight prüft unterschiedliche Zukunftsbilder.

Quellen und Literatur

  • Phaal, R., Farrukh, C. J. P. & Probert, D. R. (2004). Technology roadmapping. Technovation, 24(1), 5–26.
Artikel: