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Teamentwicklung nach Tuckman: Forming, Storming, Norming, Performing

Personal & HR1 Min Lesezeit

Jedes neue Team durchläuft dieselben Phasen. Wer sie kennt, kann Konflikte einordnen, gezielt eingreifen und die Performancephase schneller erreichen.

Die Teamphasen nach Tuckman: Forming, Storming, Norming, Performing.
Die Teamphasen nach Tuckman: Forming, Storming, Norming, Performing.

Die vier Phasen nach Tuckman

Teamentwicklung Tuckman
Forming, Storming, Norming und Performing
Phase Merkmal Führungsaufgabe
Forming Höflichkeit, Unsicherheit, Orientierung Klarheit geben: Ziel, Rollen, Spielregeln
Storming Konflikte, Machtkämpfe, Rollenklärung Moderieren, Konflikte nicht unterdrücken
Norming Gemeinsame Normen entstehen; Zusammenarbeit Rückzug; Team zunehmend selbst steuern lassen
Performing Hochproduktiv, selbstorganisiert, effektiv Delegieren; Hindernisse beseitigen

Fachgrafik mit Forming, Storming, Norming, Performing.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Teamentwicklung nach Tuckman: Forming, Storming, Norming, Performing» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Storming aushalten

Die Storming-Phase ist für Führungskräfte unbequem – aber unverzichtbar. Teams, die Storming überspringen (z.B. durch zu viel Harmonie), fallen später auseinander. Die Führungsaufgabe im Storming: Konflikte moderieren, nicht lösen. Klärung von Rollen und Erwartungen einfordern.

Fazit

Teamentwicklung ist kein Selbstläufer. Führungskräfte, die die Phasen kennen und phasengerecht handeln, bringen ihr Team schneller in die Performancephase.

Weiterführend: Rollen im Team | Führungsinstrumente

Quellen

  • Tuckman, B.W. (1965). Developmental sequence in small groups. Psychological Bulletin, 63(6).
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