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Prozessmanagement: Process Owner, Manager und Practitioner – Rollen und Verantwortlichkeiten

ICT-Manager1 Min Lesezeit

Ohne klare Rollenverteilung im Prozessmanagement entstehen Lücken: Niemand fühlt sich für Prozessverbesserungen verantwortlich, und operative Probleme werden nicht eskaliert.

Die drei Prozessrollen

Prozessrollen
Process Owner, Process Manager, Practitioner und Rollentrennung
Rolle Verantwortung Typische Aufgaben
Process Owner Strategisch: Prozessdesign, -performance, -verbesserung Prozessziele definieren, KPIs festlegen, Prozessänderungen genehmigen, Budget verantworten
Process Manager Taktisch-operativ: Prozessausführung steuern Tagesgeschäft koordinieren, Eskalationen handhaben, KPIs messen und berichten, Ressourcen koordinieren
Process Practitioner Operativ: Prozessschritte ausführen Tickets bearbeiten, Aktivitäten dokumentieren, Abweichungen melden

Fachgrafik mit Process Owner, Process Manager, Process Practitioner.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Prozessmanagement: Process Owner, Manager und Practitioner – Rollen und Verantwortlichkeiten» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Rollentrennung in der Praxis

In kleinen Organisationen übernimmt oft eine Person mehrere Rollen. Das ist akzeptabel, sofern die verschiedenen Verantwortlichkeiten bewusst wahrgenommen werden. Kritisch: Process Owner und Process Manager sollte nicht dieselbe Person sein, die den Prozess täglich ausführt – sonst fehlt die Aussenperspektive für Verbesserungen. In grösseren Organisationen gilt: eine klar benannte Person pro Rolle, pro Prozess.

Fazit

Prozesse ohne Process Owner verbessern sich nicht. Process Owner ohne operative Verankerung verlieren den Bezug zur Realität. Beide Rollen zusammen – mit klarer Trennung – schaffen Prozessexzellenz.

Weiterführend: Servicemanagement-Rollen | Prozessverbesserung

Quellen

  • AXELOS (2019). ITIL 4 Foundation. TSO.
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