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Kontinuierliche Prozessverbesserung: KVP, Ideenmanagement und Retrospektiven in der ICT

Entwicklungsprozesse1 Min Lesezeit

Grosse Transformationsprojekte scheitern häufig. Kontinuierliche Verbesserung in kleinen Schritten ist nachhaltiger – und erzeugt über Zeit grosse Wirkung.

Kontinuierliche Prozessverbesserung: Vier Verbesserungsansätze

Prozessverbesserung
KVP, Ideenmanagement, Retrospektiven und Kaizen
Ansatz Prinzip ICT-Einsatz
KVP Kontinuierlicher Verbesserungsprozess; kleine Schritte, regelmässig, alle Mitarbeitenden Service-Desk-Effizienz; Incident-Prozesse; Deployment-Pipelines
Ideenmanagement Mitarbeitende als Wissens- und Verbesserungsquelle systematisch einbeziehen Ideenbox; regelmässige Team-Reviews; Innovation-Challenges
Retrospektive Agile Methode: Team reflektiert gemeinsam was gut lief und was verbessert wird Sprint-Retrospektive; Post-Incident-Review; Projekt-Abschluss-Retrospektive
Kaizen Japanisches Managementkonzept: täglich kleine Verbesserungen; Eliminierung von Verschwendung Lean IT; Value-Stream-Mapping; Waste-Reduktion in IT-Prozessen

Fachgrafik mit KVP, Ideenmanagement, Retrospektive, Kaizen.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Kontinuierliche Prozessverbesserung: KVP, Ideenmanagement und Retrospektiven in der ICT» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Retrospektiven richtig durchführen

Ein häufiger Fehler: Retrospektiven ohne Folgemassnahmen. Gute Retrospektiven enden immer mit konkreten, zugewiesenen Massnahmen mit Termin. Format: Was lief gut? Was lief schlecht? Was ändern wir konkret? Zeitlicher Rahmen: 60–90 Minuten für ein 2-Wochen-Sprint. Nie mehr als 3 Verbesserungsthemen pro Retrospektive – lieber wenig, aber konsequent umsetzen.

Fazit

Kontinuierliche Verbesserung braucht keine grossen Methodenprogramme – sie braucht eine Kultur, die Verbesserungen als selbstverständlich betrachtet und konsequent umsetzt.

Weiterführend: Wissensmanagement | Prozesskennzahlen

Quellen

  • Imai, M. (1986). Kaizen: The Key to Japan’s Competitive Success. McGraw-Hill.
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