Personalplanung, die nur auf Zahlen schaut, ist blind für Kompetenzen. Wer nur auf Kompetenzen schaut, verliert den Überblick über Kapazitäten. Erst die Kombination ergibt ein vollständiges Bild.
Qualitative und quantitative Personalbedarfsplanung: Zwei Dimensionen der Personalbedarfsplanung

| Dimension | Frage | Instrumente |
|---|---|---|
| Quantitative Planung | Wie viele Stellen / FTE brauchen wir? | Kennzahlen, Trendanalyse, Workload-Analyse |
| Qualitative Planung | Welche Kompetenzen, Rollen, Profile? | Kompetenzprofile, Stellenbeschreibungen |
| Zeitliche Planung | Wann wird das Personal benötigt? | Projektplanung, Wachstumsplanung |

Kompetenzlandkarte als Planungsinstrument
Eine Kompetenzlandkarte zeigt für jede Rolle: welche Fähigkeiten erforderlich sind, wer diese Fähigkeiten heute besitzt, wo Lücken sind. Sie verbindet qualitative Bedarfsplanung mit Personalentwicklung und Recruiting. In der ICT besonders relevant: Cloud-Kompetenzen, Security, Agile – Bereiche mit schnellem Wandel.
Fazit
Qualitative und quantitative Planung sind zwei Seiten derselben Medaille. Nur wer beide Dimensionen kombiniert, kann Personalstrategie und Unternehmensstrategie wirklich verknüpfen.
Weiterführend: Personalplanung | Talentmanagement
Quellen
- Berthel, J. & Becker, F. (2017). Personal-Management. Schäffer-Poeschel.


