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Qualitative und quantitative Personalbedarfsplanung: Beide Dimensionen kombinieren

Leadership1 Min Lesezeit

Personalplanung, die nur auf Zahlen schaut, ist blind für Kompetenzen. Wer nur auf Kompetenzen schaut, verliert den Überblick über Kapazitäten. Erst die Kombination ergibt ein vollständiges Bild.

Qualitative und quantitative Personalbedarfsplanung: Zwei Dimensionen der Personalbedarfsplanung

Personalbedarfsplanung qualitativ quantitativ
Quantitativ, Qualitativ, Zeitlich und Kombination
Dimension Frage Instrumente
Quantitative Planung Wie viele Stellen / FTE brauchen wir? Kennzahlen, Trendanalyse, Workload-Analyse
Qualitative Planung Welche Kompetenzen, Rollen, Profile? Kompetenzprofile, Stellenbeschreibungen
Zeitliche Planung Wann wird das Personal benötigt? Projektplanung, Wachstumsplanung

Fachgrafik mit Quantitative Planung, Qualitative Planung, Zeitliche Planung.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Qualitative und quantitative Personalbedarfsplanung: Beide Dimensionen kombinieren» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Kompetenzlandkarte als Planungsinstrument

Eine Kompetenzlandkarte zeigt für jede Rolle: welche Fähigkeiten erforderlich sind, wer diese Fähigkeiten heute besitzt, wo Lücken sind. Sie verbindet qualitative Bedarfsplanung mit Personalentwicklung und Recruiting. In der ICT besonders relevant: Cloud-Kompetenzen, Security, Agile – Bereiche mit schnellem Wandel.

Fazit

Qualitative und quantitative Planung sind zwei Seiten derselben Medaille. Nur wer beide Dimensionen kombiniert, kann Personalstrategie und Unternehmensstrategie wirklich verknüpfen.

Weiterführend: Personalplanung | Talentmanagement

Quellen

  • Berthel, J. & Becker, F. (2017). Personal-Management. Schäffer-Poeschel.
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