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Digitale und analoge Kommunikationsmodalitäten nach Watzlawick

«Das ist mir völlig egal» – gesagt mit gesenktem Blick und angespannter Stimme. Die Worte sagen eins, der Körper sagt das Gegenteil. Watzlawick nannte das Inkongruenz: und sie zerstört Vertrauen.

Digital vs. analog

Digitale analoge Kommunikation
Digital, Analog, Kongruenz und Inkongruenz
Modalität Merkmale Beispiel
Digital Sprache, Schrift, Zahlen; präzise, aber inhaltlich begrenzt «Das Projekt kostet CHF 150’000»
Analog Mimik, Gestik, Tonfall, Körperhaltung; reichhaltig, mehrdeutig Begeisterung oder Skepsis im Tonfall

Kongruenz als Führungsprinzip

Kongruente Kommunikation: digitale und analoge Ebene stimmen überein. Wirkung: Glaubwürdigkeit, Vertrauen. Inkongruente Kommunikation: Widerspruch zwischen Worten und Körper. Wirkung: Verwirrung, Misstrauen, doppelte Botschaft. Empfänger interpretieren inkongruente Botschaften nach der analogen Ebene – Tonfall schlägt Inhalt.

Fazit

Führungskräfte, die ihre analoge Kommunikation kennen und steuern, sind wirksamer als solche, die nur auf den Inhalt achten. Selbstwahrnehmung und Videoaufnahmen eigener Präsentationen helfen beim Abgleich.

Weiterführend: 5 Axiome | Kommunikationsprinzipien

Quellen

  • Watzlawick, P., Beavin, J.H. & Jackson, D.D. (1967). Pragmatics of Human Communication. Norton.
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