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Datengetriebene Organisation: Von Daten als Asset zur Analytics-Reife

ICT-Strategie1 Min Lesezeit

Viele Organisationen sind datenreich, aber nicht datengetrieben. Der Unterschied: Datengetriebene Organisationen treffen Entscheidungen systematisch auf Basis von Daten – nicht auf Basis von Intuition oder politischem Einfluss.

Vier Dimensionen der Datenstrategie

Datengetriebene Organisation
Datenstrategie, Data Governance, Analytics-Reife und Kultur
Dimension Inhalt
Datenstrategie Welche Daten brauchen wir? Wie sammeln, speichern, teilen? Wer ist zuständig? Wie monetarisieren?
Data Governance Datenqualität sichern; Data Owner pro Domäne; Zugriffsrechte; DSGVO-Compliance; Data Catalog
Analytics-Reifegrad Descriptive (was ist passiert?), Diagnostic (warum?), Predictive (was wird passieren?), Prescriptive (was tun?)
Datenkultur Führungskräfte entscheiden datenbasiert; Mitarbeitende haben Datenzugang und -kompetenz; Fehler werden mit Daten analysiert

Analytics-Reifegrad aufbauen

Die meisten Organisationen starten mit Descriptive Analytics (Dashboards, Reports). Der Weg zu Prescriptive Analytics (automatisierte Entscheidungsvorschläge) braucht: Datenfundament (saubere, zugängliche Daten). Analytische Kompetenz (Data Scientists, Data Engineers). Governance (wer darf was mit welchen Daten machen?). Kulturwandel (Vertrauen in datenbasierte Entscheide).

Fazit

Daten sind das Erdöl des 21. Jahrhunderts – aber nur raffiniert, nicht als Rohöl. Datenstrategie und Analytics-Investitionen zahlen sich aus, wenn sie in eine lernende Organisation eingebettet sind.

Weiterführend: Technologiemanagement | Cybersecurity

Quellen

  • Davenport, T.H. & Harris, J.G. (2007). Competing on Analytics. Harvard Business School Press.
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