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Methoden und Tools für effiziente Projektbewertung im Portfolio-Management

Portfolio-Management2 Min Lesezeit

Ohne geeignete Methoden und Tools degeneriert Portfolio-Bewertung zu Bauchentscheidungen mit Excel-Verkleidung. Die richtige Werkzeugwahl hängt von Portfoliogrösse, Reifegrad und Ressourcen ab.

Vier Bewertungswerkzeuge

PPM Tools Methoden
Scoring-Modell, BCG-Matrix, Bubble-Chart und PPM-Software
Tool/Methode Zweck Geeignet für
Scoring-Modell Strukturierte Punktebewertung nach gewichteten Kriterien; erzeugt Rangfolge Alle Portfoliogrössen; Standard-Werkzeug; Einstiegspunkt
BCG-Matrix (Portfolio-Variante) Projekte in 4 Quadranten: Stars (hoch/hoch), Cash Cows (reif/stabil), Question Marks (Potenzial/unklar), Dogs (niedrig/niedrig) Strategische Portfolio-Übersicht; Kommunikation mit Management
Bubble-Chart XY-Diagramm: X=Risiko, Y=Rendite, Blasengrösse=Budget. Jedes Projekt als Blase; Portfolio-Balance auf einen Blick Visualisierung für Steering Committee; Entscheidungsvorbereitung
PPM-Software Spezialisierte Tools: Planview, Microsoft Project Online, ServiceNow PPM, CA PPM. Integration mit Projektmanagement und Ressourcenplanung Grosse Portfolios (>20 Projekte); wenn Excel nicht mehr genügt

Excel vs. PPM-Software: Wann wechseln?

Excel genügt bis ca. 15–20 gleichzeitige Projekte. Grenzen: manuelle Datenerfassung fehleranfällig; kein Echtzeit-Status; schwierige Ressourcenplanung; keine Workflow-Integration. PPM-Software lohnt sich ab: >20 Projekte gleichzeitig; >50 Ressourcen zu koordinieren; monatliche Portfolio-Reviews mit verschiedenen Stakeholdern; Integration mit Finanzplanung nötig.

Fazit

Das beste Tool ist das, das tatsächlich benutzt wird. Ein einfaches, gut gepflegtes Scoring-Modell in Excel schlägt ein aufwändiges PPM-Tool, das niemand aktuell hält.

Weiterführend: NPV, ROI & Payback | Automatisierung & KI

Quellen

  • PMI (2013). The Standard for Portfolio Management, 3. Auflage. Project Management Institute.
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