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Integrationsarchitektur: von Point-to-Point bis API-Gateway

Integrationsarchitektur verbindet Systeme, Daten und Verantwortlichkeiten. Ihre Wirkung kann lange anhalten, ist aber nicht automatisch «für Jahrzehnte» festgelegt. Gute Schnittstellen und Entkopplung erhalten Veränderbarkeit.

Vier Ansätze

Direkte Verbindungen können bei wenigen stabilen Systemen einfach sein. Vermittlungsplattformen bündeln Transformation und Routing. APIs stellen synchrone Fähigkeiten mit Verträgen bereit. Ereignisbasierte Integration verteilt Änderungen asynchron und benötigt Regeln für Zustellung, Reihenfolge und Konsistenz.

Fachgrafik mit Vier Ansätze, Kein moderner Universalstandard.
Die Grafik fasst die im Beitrag «Integrationsarchitektur: von Point-to-Point bis API-Gateway» beschriebenen Zusammenhänge zusammen.

Kein moderner Universalstandard

Ein ESB ist nicht für neue Projekte grundsätzlich ungeeignet. Ebenso ist API-Gateway plus Event Streaming kein universeller Standard. Auswahl und Kombination richten sich nach Interaktionsmuster, Latenz, Volumen, Fehlerbehandlung, Teamstruktur und Betriebsfähigkeit.

Die API-Strategie vertieft Schnittstellen als Produkt. Enterprise Architecture ordnet Integration in das Gesamtbild ein.

Quellen und Literatur

  • Richardson, C. (2018). Microservices Patterns. Manning.
  • Hohpe, G. & Woolf, B. (2003). Enterprise Integration Patterns. Addison-Wesley.
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