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Integrationsarchitektur: Von Point-to-Point bis API-Gateway – die richtige Wahl

Systemintegration ist eine der zentralen Herausforderungen in Enterprise-ICT. Die Wahl der Architektur entscheidet über Wartbarkeit, Skalierbarkeit und Agilität – für Jahrzehnte.

Vier Integrationsarchitekturen im Vergleich

Integrationsarchitektur
Point-to-Point, ESB, API-Gateway und Microservices
Architektur Prinzip Geeignet wenn Problem
Point-to-Point Direkte Verbindungen zwischen je zwei Systemen Wenige Systeme; einfache Anforderungen; Startphase Wächst quadratisch: 10 Systeme = 45 Verbindungen; Wartungsalbtraum
ESB Zentrale Integration via Enterprise Service Bus; Routing, Transformation, Orchestration Viele heterogene Systeme; komplexe Transformationen; XML/SOAP-Welt Zentraler Engpass; teuer; langsam in Betrieb und Entwicklung
API-Gateway REST/GraphQL APIs; zentrales Gateway für Sicherheit, Rate Limiting, Logging Moderne Systeme; interne und externe APIs; Microservices-Welt Kein nativer ETL; für komplexe Transformationen ergänzende Tools nötig
Event-driven Systeme kommunizieren via Events/Nachrichten (Kafka, RabbitMQ) Hochvolumen, asynchron, real-time; Microservices Komplex zu debuggen; Eventual Consistency zu managen

Fazit

Der ESB ist nicht tot, aber für neue Projekte selten die beste Wahl. API-Gateway + Event-Streaming ist der moderne Standard für skalierbare, wartbare Enterprise-Integration.

Weiterführend: API-Strategie | Enterprise Architecture

Quellen

  • Richardson, C. (2018). Microservices Patterns. Manning Publications.
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