Führung ist kein einmaliger Akt – sie ist ein kontinuierlicher Kreislauf. Wer alle vier Phasen bewusst durchläuft, führt systematisch statt reaktiv.
Der Führungskreislauf

| Phase | Inhalt | Typische Instrumente |
|---|---|---|
| Planung | Ziele definieren; Ressourcen planen; Risiken einschätzen | Roadmap, Budget, Projektplan |
| Entscheidung | Alternativen bewerten; Kurs festlegen; kommunizieren | Entscheidungsmatrix, Business Case |
| Umsetzung | Massnahmen durchführen; Teams führen; Hindernisse beseitigen | Jour-fixe, Statusreporting |
| Kontrolle | Ergebnisse messen; Abweichungen erkennen und korrigieren | KPIs, Dashboards, Reviews |

Der Kreislauf in der ICT-Praxis
In der ICT verkürzen agile Methoden den Kreislauf erheblich: Sprint-Planung (Planung) → Backlog Refinement (Entscheidung) → Sprint-Umsetzung (Umsetzung) → Sprint Review (Kontrolle). Der Unterschied zum klassischen Führungskreislauf: Kadenz und Granularität. Das Grundprinzip bleibt dasselbe.
Fazit
Ohne Kontrolle ist Planung Wunschdenken. Ohne Planung ist Kontrolle unmöglich. Alle vier Phasen sind notwendig – und alle vier müssen mit dem gleichen Disziplin betrieben werden.
Weiterführend: Führungstechniken | Entscheidungsbefugnis
Quellen
- Drucker, P.F. (1954). The Practice of Management. Harper & Row.


